Erdbestattung
Die Erbestattung bezeichnet die Beisetzung eines Leichnams in einem Grab in der Erde, auf einem Friedhof für gewöhnlich.Es gibt viele sehr genaue Regelung in Deutschland, wie und wann eine Erdbestattung durchzuführen ist. Zuerst einmal ist es Pflicht, den Leichnam in einem Sarg zu bestatten. Darüber hinaus gibt es auch Vorschriften, wie tief der Sarg in die Erde eingelassen werden muss und wie lange die Mindestruhezeit eines Grabes dauert, bis das Grab wieder belegt wird.
Frühestens 48 Stunden nach dem Tod eines Menschen darf eine Erbestattung durchgeführt werden, sie sollte allerdings innerhalb von 8 Tagen durchgeführt werden.
Zu einer Erdbestattung gehört für gewöhnlich ein Trauergottesdienst. Zu einer Beerdigungszeremonie können auch die Angehörigen des Verstorbenen etwas beitragen.
Hier können Grabesreden gehalten werden, unabhängig davon, ob ein Pfarrer oder Priester eine Predigt hält oder nicht. Auch gibt es die Möglichkeit, dass statt Sargträgern (meist die Bestatter), Angehörige und Verwandte den Sarg des Verstorben zu Grabe tragen.
Dies kommt natürlich immer darauf an, was sich der Verstorbene zu Lebzeiten gewünscht hat oder auch, wie seine engsten Angehörigen es am angenehmsten empfinden. Nach der Bestattung gibt es die Tradition des Leichenschmauses. Hier finden sich die Trauergäste zusammen, meist in einem nahe gelegenen Restaurant, um zusammen zu speisen und Kaffee zu trinken. Diese Gesellschaft besteht in der Regel maximal zwei Stunden, etwas so lange, wie die Friedhofsgärtner etwas damit beschäftigt sind, das Grab des Verstorbenen herzurichten, die Kränze der Trauergäste aufzustellen und das Grab abzudecken. Der Leichenschmaus soll den Verbliebenen die Möglichkeit geben, in einem ungezwungenen und eher lockeren Umfeld wieder ein paar positive Gedanken fassen zu können, unter Umständen nette Anekdoten aus dem Leben des Verstorbenen auszutauschen und ein paar der starken Emotionen abzubauen. Außerdem symbolisiert er den Zusammenhalt der Hinterbliebenen.
